Venues list
  • Artphilein
    Lugano
    • Break Your Image
      10 Jul – 20 Sept 2026
      Censura

      View more

  • Centre de la photographie Genève
    Genève
    • Minor Tides
      02 Jul – 10 Oct 2026
      Bibliothèque de Genève, Espace Ami-Lullin

      View more

    • Florian Luthi. Meteor Ghosts
      13 Jul – 02 Oct 2026
      Maison de l’enfance et de l’adolescence (HUG)

      View more

  • ETH-Bibliothek
    Zürich
    • The Western Gaze and Othered Worlds
      02 Sept 2026
      ETH-Bibliothek

      View more

  • Fondazione Rolla
    Bruzella
    • Was America
      30 May – 20 Dec 2026
      Fondazione Rolla / Kindergarten

      View more

  • Fotostiftung Schweiz
    Winterthur
    • Andri Pol – Poliversum
      27 Jun – 06 Dec 2026
      Fotostiftung Schweiz

      View more

  • photo basel
    Basel
    • Beyond the Ideal
      17 Sept – 01 Oct 2026
      Raum für Kunst

      View more

  • Photo Elysée
    Lausanne
    • Ella Maillart: Fotografische Erzählungen
      06 Mar – 01 Nov 2026
      Photo Elysée

      View more

    • Alfredo Jaar. Inferno & Paradiso
      26 Jun – 01 Nov 2026
      Photo Elysée

      View more

    • Hannah Darabi: Why Don't You Dance?
      26 Jun – 01 Nov 2026
      Photo Elysée

      View more

  •  
Exhibition
Free Admission

Massao Mascaro – Ici, là

Centre de la photographie Genève

Date

30 September 2025–09 January 2026

Opening

30 September 2025

18:30

Standort

Maison de l'enfance et de l'adolescence (HUG)

© Massao Mascaro

Massao Mascaro (1990, FR) ist ein Künstler, der zwischen Genf und Brüssel lebt. Seine Arbeit verbindet Poesie, Politik und Territorium. Seine Projekte basieren sowohl auf Reisen und ausgedehnten Wanderungen als auch auf der aufmerksamen Beobachtung des Alltags. Seine gesamte Arbeit hinterfragt die Art und Weise, wie das Intime mit Bewegung, Erinnerung und Raum verwoben ist.

 

Die Ausstellung Ici, là bringt zwei Fotoserien in einen Dialog, die über mehrere Jahre hinweg zwischen Genf und Brüssel entstanden sind und zwei unterschiedliche Beziehungen zur Zeit zum Ausdruck bringen. Seit Massao Mascaro Vater geworden ist, nehmen die aufmerksame Beobachtung des Alltags, seine sich wiederholende Dimension und seine Einbettung in die Zeit einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Praxis ein.

 

Die erste Serie führt entlang der Genfer Ufer der Rhône. Der graue Spiegel des Wassers verzerrt die Konturen und das Licht, sodass ein seltsamer Seegarten entsteht. Diese Bilder, denen jede menschliche Präsenz fehlt, bewegen sich zwischen Kontemplation und Allegorie: Der Fluss des Wassers wird zur Metapher für das Vergehen der Zeit. Die zweite Serie lenkt den Blick ins Innere des Brüsseler Familienwohnungs, wo der Küchentisch nach dem Essen erscheint. Als wiederkehrendes Motiv in der Kunstgeschichte wird der Tisch hier zu einer Ansammlung von Erinnerungen und zur stillen Chronik eines Familienlebens. Ohne Inszenierung hält der Künstler fest, was zufällig zurückbleibt. Indem sie den Fluss des Flusses und die Unbeweglichkeit des Tisches, das Außen und das Innen, Genf und Brüssel gegenüberstellt, bekräftigt die Künstlerin den Wert des Alltäglichen, des Banalen und des Nicht-Ereignisses und lädt dazu ein, das zu betrachten, was normalerweise dem Blick entgeht.

© Massao Mascaro

© Massao Mascaro

© Massao Mascaro

© Massao Mascaro

© Massao Mascaro